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On January 26, 2010, the Software Cluster was selected among the five remaining finalists in the Cluster of Excellence Contest of the Ministry of Education and Research (BMBF).

The BMBF is sponsoring the implementation of the projects within the Cluster for a maximum of 5 years, providing up to 40 million Euros. The aim of this contest is to help further guide Germany to the top of the leading nations in technology.

Further information about the contest, along with an overview of the contest's finalists, is available at www.ideen-zuenden.de.

One of the great challenges of the future is in software innovations which, in light of the rapid developments toward an Internet society, strengthen the economic productivity of companies within their networks. Information and communication technology (ICT) is the decisive driving force for product and process innovations. Digital enterprises are dynamically adapting their business models and business processes in line with these developments.

The current basis for the development of business software of the future is a paradigm shift in the software industry pointing towards flexible, service-oriented software platforms. Digital companies will be able to more easily combine services in the Internet of the future and, therefore, implement business processes more quickly, dynamically, and flexibly. The combination of powerful solutions can simultaneously expand the services’ functionality. In regards to future business software solutions, the “emerging software” concept is playing a decisive role.

"Emergenz ist die spontane Herausbildung von Phänomenen oder Strukturen auf der Makroebene eines Systems auf der Grundlage des Zusammenspiels seiner Elemente. Dabei lassen sich die emergenten Eigenschaften des Systems nicht offensichtlich auf Eigenschaften der Elemente zurückführen, die diese isoliert aufweisen."

Quelle: wikipedia.de

Emergente Software kombiniert dynamisch und flexibel eine Vielzahl von Komponenten unterschiedlicher Hersteller, um die hochkomplexen Anforderungen digitaler Unternehmen zu erfüllen. Emergente Software passt sich dynamisch an die Anforderungen aus dem Markt und im Geschäftsumfeld an (Adaptivität), unterstützt komplexe und dynamische Unternehmensnetzwerke (Agilität), und ermöglicht innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet. Emergente Software führt zu einem Innovationssprung in der Wertschöpfung; sowohl für Software-Anbieter als auch für die Nutzer der Software, die digitalen Unternehmen. Anwender emergenter Software erhalten individuelle Lösungen „aus einem Guß“ – durch einfache Komposition von Standardlösungen mehrerer Anbieter. Der Bedarf an individuellen Dienstleistungen für die Integration und Konfiguration sinkt – dadurch sinken auch die Kosten. Der Anwender kann die Innovation seiner Geschäftsmodelle flexibilisieren, marktorientierter betreiben und in den Softwaresystemen abbilden.

In Deutschland sind weltweit bedeutende Hersteller von Unternehmenssoftware angesiedelt. Dies ist eine der besonderen Stärken der deutschen Volkswirtschaft. Es gibt aber erhebliche Konkurrenz, zum Beispiel von mächtigen Software-Unternehmen oder großen IT-starken Volkswirtschaften wie Indien. Ein vorrangiges Ziel der Branche ist daher, die bedeutende Position der deutschen Volkswirtschaft im Bereich Unternehmenssoftware auszubauen und die Arbeitsplätze in diesem Bereich zu erhalten. Angesichts dieser Herausforderung haben sich Unternehmen und Forschungseinrichtungen dieser Branche im Südwesten Deutschlands zum Software-Cluster zusammengeschlossen.

Ein hochrangig besetztes Strategieboard, das sich aus Vertretern der Industriepartner und Vertretern der Forschungspartner zusammensetzt, ist zuständig für die Strategieentwicklung im Cluster und steuert die Koordinationsstelle des Clusters. Aktuell ist das Board wie folgt besetzt:

  • Prof. Dr. Lutz Heuser, Sprecher des Software-Clusters, Vorsitzender der EU-Beratergruppe für Informationstechnologie (ISTAG), Leiter SAP Research, SAP AG
  • Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender der IDS Scheer AG, Präsident des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien e. V. (BITKOM).
  • Dr. Peter Kürpick, Vorstand Software AG
  • Prof. Dr. Johannes Buchmann, Direktor des Center for Advanced Security Research Darmstadt (CASED) und Lehrstuhl für Kryptographie, Technische Universität Darmstadt
  • Prof. Dr. Dieter Rombach, Institutsleiter Fraunhofer IESE, Leiter des Fraunhofer IuK-Verbunds, Lehrstuhl für Softwareengineering, Technische Universität Kaiserslautern
  • Prof. Dr. Wolfgang Wahlster, Direktor des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI), IKT-Promotor in der Forschungsunion der Bundesregierung, Lehrstuhl für Informatik IV, Universität des Saarlandes
  • Jörg Kleinz, Geschäftsführer intelligent views gmbh
  • Dr. Volker Zimmermann, Vorstand IMC AG
  • Werner Ernst, Vorstand proALPHA Software AG
  • Michael Kleeberg,Vorstand SEEBURGER AG
  • Prof. Dr. Wilfried Juling, Geschäftsführender Direktor des Steinbuch Centre for Computing (SCC), Lehrstuhl für Rechnersysteme und Infrastruktur der Informationsverarbeitung, Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung eines Deutschen Forschungsnetzes e.V. (DFN-Verein), Karlsruher Institut für Technologie (KIT)