24. Februar 2014

Emergente Kombination von Clouddiensten

Anwendungsbeispiel: Verbesserung von Verkehrsflüssen

Jeder kennt die Situation: Verkehrsmeldungen im Radio und auch im Internet sind oftmals zu spät oder ungenau und bieten nur für einen Teil des Verkehrs Transparenz. Am Beispiel eines Unfalls wird im vorgestellten Szenario verdeutlicht, wie cloudbasierte Internetdienste Informationen aus verschiedenen Diensten zusammenzuführen können.

Grafik eMobility-Billing-KomponenteJeder Unfall ist anders. Er ist häufig, wie jede andere Verkehrsstörung, mit erheblichen volkswirtschaftlichen Verlusten verbunden, da die Infrastruktur und damit zusammenhängende Dienste bisher nicht flexibel genug sind, um spontan auf unvorhergesehene Zwischenfälle zu reagieren – sie haben einen niedrigen Grad an Emergenz. Der Software-Cluster erforscht emergente Softwareprinzipien, die speziell zur Verbesserung von Verkehrsflüssen und besserer Nutzung der Verkehrsinfrastruktur beitragen können. Im Software-Cluster-Projekt InDiNet (Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet) wurde eine Dienstplattform entworfen, die die Emergenz der darauf registrierten Dienste deutlich erhöht und in der Lage ist, wesentlich flexibler auf Zwischenfälle zu reagieren, um zielgerichtete Entscheidungshilfen zu liefern.

Darüber hinaus sind erhöhte Sicherheitsanforderungen und auch die Geschäftsmodelle der Dienstanbieter berücksichtigt worden, so dass es für diese leicht möglich ist, sich auf einer emergenten Plattform zu registrieren. Es wird im ersten Schritt z.B. eine USDL-Servicebeschreibung gebraucht. Dabei werden dann Tarifinformationen bereitgestellt, die mit dem Monitoring der Plattform und dem Nutzermanagement die Basis bieten, die Nutzung und damit die Abrechnung zu gewährleisten, was sonst nur bei proprietären Plattformen gewährleistet ist.

Die gezeigte Dienstplattform parallelisiert die Anfragen an Dienste mit Kontextbezug. Nutzerfreundlichkeit und Datensparsamkeit können so besser gewährleistet werden. Die Ergebnisanzeige ist konsolidiert, so dass auf einen Blick die optimale Lösung gefunden werden kann. Der Nutzer spürt somit eine deutliche Vereinfachung in allen Fällen, in denen er heute mehrere Dienste nacheinander abfragen muss, um alle benötigten Informationen zu sammeln.

Beteilige Partner                                           

1&1 Internet AG

CAS Software AG

CONWEAVER GmbH

eperi GmbH

EUROSEC GmbH

KIT Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Software AG

Ansprechpartner

Thomas v. Bülow
1&1 Internet AG
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